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News
28.02.2004: Preisverleihung in Hannover: Die besten Schülerzeitungen des Jahres 2003 wurden
in drei Alterskategorien ermittelt und am 28.02. vor einem Publikum von
über 200 Besuchern in Hannover bekannt gegeben. Für die Gewinner in den drei Kategorien "Beste Schülerzeitung" gab es jeweils 500 Euro, gestiftet vom DJV Niedersachsen und dem Enercity Network Hannover. Die Plätze zwei und drei konnten sich über kostenlose Zeitschriften-Abonnements von Gruner + Jahr freuen. Auch die besten Online-Magazine von Schülern wurden in drei verschiedenen Altersstufen gekürt. Hier gab es für die besten jeweils 250 Euro Preisgeld auf das Konto der Redaktion. Leider konnte der Preis für die Kategorie Unterstufe mangels Bewerbern nicht vergeben werden. Die Jury entschloss sich stattdessen, die hierfür vorgesehenen 250 Euro Preisgeld je zur Hälfte an zwei weitere herausragende Online-Magazine der Mittelstufe zu vergeben. In der Jury waren Saskia Döhner, stellvertretende
Vorsitzende des DJV Niedersachsen, Monika Caesar, Nachrichtenchefin von
Radio ffn, Katja Lüers, Redakteurin bei der Nordwest-Zeitung sowie
VNJ-Vorsitzender Martin Kohls und VNJ-Geschäftsführer Markus
Beiler vertreten.
3. Platz Schülerzeitung: Zwischen Himmel und Hölty Gewinner Online: Kompass 2000 (www.kompassonline.net)
Kategorie Mittelstufe 3. Platz Schülerzeitung: eSZett 1. Gewinner Online: masch-news (www.masch-news.de) 2. Gewinner Online: KGS-net (www.kgsnet.de) Kategorie Unterstufe Gewinner Online: Preis nicht vergeben
09.11.2003:
Startschuss für den Pressepreis 2003.
Angeblich wollen 40 Prozent der heutigen Abiturienten am liebsten einen künstlerischen Beruf ergreifen. Dazu gehört im Bewusstsein der meisten auch die Tätigkeit in den Medien - gern als Schauspieler und Regisseur, aber eben auch als Auslandskorrespondent im Fernsehen oder wenigstens als gut bestallter Redakteur einer überregionalen Tageszeitung. Auf der anderen Seite ist das Ansehen von Journalisten immer noch ausgesprochen schlecht. Auf der Imageskala der Berufsgruppen rangieren sie weit hinten. Nur Berufspolitikern wird in Meinungsumfragen ein noch schlechteres Image zugeordnet. Wie passen diese beiden doch widersprüchlichen Ergebnisse von Meinungsumfragen zusammen? Ich vermute, dass sich die befragten Abiturienten auf der einen Seite einer Illusion hingeben, wie sie besonders in einigen Fernsehsendungen gefördert wird: Nämlich der Illusion vom anstrengungsfreien Weg zum Erfolg. Als Fernsehzuschauer hat man gelernt, dass Stars gemacht werden können. Besonderes Können ist dafür nicht erforderlich, nur ein wenig Talent und das richtige schrille Auftreten reichen oft schon aus. Auf der anderen Seite weiß oder ahnt man zumindest die Manipulation, die aus gewöhnlichen Sterblichen angebliche Superstars macht. Und die Manipulateure sind eben oft Journalisten, die ihre Protagonisten anscheinend nach Belieben hochjubeln oder in der veröffentlichten Meinung herunterziehen können. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass diese Art von Journalismus nur ein ganz schmales Spektrum des Berufsbildes darstellt. Die meisten Journalisten leisten unabhängig vom Medium, für das sie tätig sind, ausgesprochen verantwortungsbewusste Arbeit. Und für unsere Demokratie sind sie einfach unverzichtbar. Denn nur wer informiert ist, kann mitreden und sinnvoll mit entscheiden. Deshalb kommt auch den Jugend- und Schülerzeitungen
eine große Bedeutung zu. Die Schülerzeitungen sind nicht nur
ein ideales Trainingsfeld für junge Menschen mit dem Berufswunsch
Journalist, sie haben auch eine wichtige demokratische Funktion: Sie stellen
Öffentlichkeit her, informieren in ihrem jeweiligen Umfeld über
anstehende Probleme und Fragen und schaffen damit eine der Voraussetzungen
für Mitwirkung und Teilhabe. Christian Wulff 21.09.2003:
Pressepreis 2003 in den Startlöchern! Der Juniorenpressepreis findet unter den bewährten Vorzeichen statt: Es werden die beste Schülerzeitung und das beste Online-Magazin in jeweils drei Alterskategorien prämiert: Grundschule und Orientierungsstufe, Mittelstufe und Oberstufe. |
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