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Ein Wettbewerb mit Tradition
Es ist ein Wettbewerb mit Tradition: Bereits zum 21. Mal wird
der Juniorenpressepreis in diesem Jahr vom Verband der Niedersächsischen
Jugendredakteure e.V. (VNJ) in Kooperation mit dem Deutschen
Journalisten-Verband (DJV) an Jugendredakteure und Nachwuchsmedien in
Niedersachsen und Bremen vergeben - und kann auf eine bewegte Geschichte
zurückblicken.
Angefangen
hat alles im Jahr 1989: Der Deutsche Journalisten-Verband, Landesverband
Niedersachsen, und die Hannoveraner Tanzschule Bothe vergaben während eines
großen Abschlussballes einen Preis für die beste Schülerzeitung Hannovers.
"Diese Idee fanden wir einfach genial", erinnert sich Thorsten
Lange, ehemaliges Vorstandsmitglied des VNJ und damaliger Tanzschüler."Am Ende des Abends fragten ein
zweiter VNJler und ich bei den Veranstaltern
nach, ob sich unser Schülerpresseverband nicht vielleicht einklinken und
der Preis im nächsten Jahr wieder vergeben werden könnte - vielleicht sogar
niedersachsenweit?!", berichtet der heutige NDR-Nachrichtenredakteur.
Und genauso kam es dann auch. Der Grundstein für den
"Juniorenpressepreis" war gelegt.
In den
ersten Jahren fand die Preisverleihung, zu der regelmäßig über 100
Teilnehmer kamen, stets im Rahmen eines großen Balles statt - schließlich
war ja eine Tanzschule der Kooperationspartner. "Nur einmal",
sagt Thorsten Lange, "da haben wir den Ball verschoben: 1991 während
des Golfkrieges. Wir wollten nicht feiern während andere leiden".
In
Kooperation mit dem Deutschen Journalisten-Verband, Landesverband
Niedersachsen, wurde der Juniorenpressepreis in den folgenden Jahren zu
einem festen Bestandteil in der Jahresplanung der meisten Nachwuchsmedien.
Neben Preisen für Print-Produkte wurden auch
einzelne themenbezogene Artikel, Radiobeiträge und ab 1997 auch die ersten
Onlinemagazine von Schülern prämiert. Der Rahmen der Preisverleihung
änderte sich ebenfalls, Podiumsdiskussionen oder Redaktionsbesuche beim
jeweiligen Medienpartner des Juniorenpressepreises sorgten gleich für neuen
journalistischen Stoff.
Einen der
größten Erfolge erlebte der Juniorenpressepreis 1999 mit der
Abschlussveranstaltung zu seinem 10-jährigen Jubiläum. "Es war riesig,
was wir da aufgezogen haben", berichtet Steven Maaß,
damaliger VNJ-Beisitzer und Projektleiter.
Gewinner
des Wettbewerbes war die Reaktion "Was weiß ich!?" des Gymnasiums
aus Syke, den zweiten Preis erhielt die Schülerzeitung "United"
des Gymnasiums Groß Ilsede. Mit dem dritten Platz wurde die Redaktion
"Peng" der Theater- und Schreibwerkstatt der Kinder in
Braunschweig für ihre Arbeit belohnt. "Peng" war mit seiner
ausschließlich aus Grundschülern bestehende Redaktion die jüngste
Gewinnerredaktion in der Geschichte des Juniorenpressepreises.
Im Mittelpunkt der großen Abschlussveranstaltung stand eine
Podiumsdiskussion zum Thema "Atomausstieg - Abschied von einer
zuverlässigen Technologie, oder der richtige Weg in die Zukunft?".
Zusammen mit den rund 90 anwesenden Jugendlichen lieferten sich u.a. Gila Altmann (Bündnis 90/Grüne; MdB), Walter Hirche (FDP; MdB) sowie Hans-Jürgen Ebeling
(Vorstandsmitglied der Stadtwerke Hannover AG) heiße Rededuelle.
"Ich hätte kaum gedacht, dass die jungen Leute so
interessiert und vor allem gut vorbereitet waren", lobte Hans-Jürgen Ebeling im Anschluss an die Veranstaltung, "das
werden sicher einmal alles gute Journalisten!"
Hier findet Ihr die Websites der vergangenen Jahre, wo auch die Gewinner
vorgestellt werden.
Zur
Website des Pressepreises 2007
Zur Website des Pressepreises 2006
Zur Website des Pressepreises 2005
Zur Website des Pressepreises 2004
Zur
Website des Pressepreises 2003
Zur
Website des Pressepreises 2002
Zur Website des Pressepreises 2001
Zur Website des Pressepreises 2000
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